Wie viel Zucker steckt eigentlich in einer Flasche Ketchup? In welchen Lebensmitteln verstecken sich Fette? Und was verraten unsere Sinne über die Welt um uns herum? Diesen und vielen weiteren spannenden Fragen gingen 35 neugierige Nachwuchsbiologinnen und Nachwuchsbiologen aus verschiedenen Kölner Schulen auf den Grund. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 4 bis 8 tauchten am Samstag, dem 9. Mai 2026, in die faszinierende Welt der Biologie ein und erlebten einen Tag voller Experimente, Entdeckungen und Aha-Momente.
Nach einer kurzen Einführung ging es direkt an die zahlreichen Experimentierstationen. Dabei standen zwei spannende Themenbereiche im Mittelpunkt: die menschlichen Sinne sowie die Untersuchung von Lebensmitteln. Mit viel Neugier erforschten die Teilnehmenden das Schmecken, Riechen, Hören und Fühlen und lernten dabei, wie unsere Wahrnehmung funktioniert. Ebenso spannend war der Blick auf die Zusammensetzung alltäglicher Lebensmittel. Unter dem Mikroskop und bei verschiedenen Versuchen kamen überraschende Erkenntnisse ans Licht. Viele staunten darüber, in wie vielen Produkten Fette enthalten sind und wie viel Zucker tatsächlich in manchen Lebensmitteln steckt. Durch geschicktes Beobachten, Kombinieren und Experimentieren konnten die jungen Forscherinnen und Forscher zahlreiche Rätsel selbst lösen.
Zu den besonderen Höhepunkten des Tages gehörte das Herstellen eigener sprudelnder Badebomben. Auch beim Basteln eines Fernrohrs oder eines Dosentelefons waren Kreativität und Forschergeist gefragt. Die Begeisterung war dabei in allen Gruppen spürbar. Nach einer kurzen Pause konnten die Teilnehmenden selbst entscheiden, welche Stationen sie noch einmal besuchen oder neu ausprobieren wollten. So blieb genügend Raum für individuelles Entdecken und Ausprobieren.
Ein besonderer Gewinn war die Unterstützung durch engagierte Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe sowie der fünften Klasse. Mit viel Geduld und Begeisterung begleiteten sie die jungen Forschenden durch die Experimente und machten die Welt der Biologie noch greifbarer und spannender. Am Ende waren sich alle einig: Der Experimentiertag bot nicht nur faszinierende Einblicke in die Naturwissenschaften, sondern weckte auch die Freude am Forschen und Entdecken. Kein Wunder also, dass die Veranstaltung jedes Jahr in kürzester Zeit ausgebucht ist.